Kennst du schon alle Arten von Aquarellfarben?
Hast du auch schonmal Lust gehabt, mit Aquarellfarben zu malen? Diese Leichtigkeit, die wunderschönen Farbverläufe – wirklich verlockend. Doch welche Farben verwendet man? Zur Auswahl stehen:
- Näpfchen
- Tuben
- Aquarellbuntstifte
- Aquarellmarker
Alle Aquarellfarben bestehen aus sehr feinen Pigmenten (das ist die Farbe), wasserlöslichen Bindemitteln wie Gummi arabicum, Traganth oder Dextrinen, und je nach Art noch aus Netz- und Feuchthaltemitteln. Die Bindemittel in Aquarellfarben haben hauptsächlich eine Schutzfunktion, um ein Gerinnen oder Flocken der Pigmente zu verhindern, im Gegensatz zu anderen Maltechniken, wo das Bindemittel die Pigmente aneinander und an die Grundierung bindet.
Aquarellfarben werden nur mit Wasser verdünnt. Im Gegensatz zu anderen Maltechniken, wie Gouache und Tempera, schimmert beim Aquarell der weiße Malgrund durch, was ihnen Tiefe und Leuchtkraft verleiht.
Aquarellfarben sind alle wasserlöslich. Dadurch kann man sie auch nach dem Trocknen mit Wasser immer wieder anlösen und verändern. Das ist auch der Grund, warum sich Aquarellfarben überall leicht abwischen und auch (meist) problemlos aus deinen Sachen wieder rauswaschen lassen.
Kommen wir nun zu den verschiedenen Arten:
- Die Näpfchen
Näpfchen sind mit fester Farbe gefüllt, die sich mit Wasser anmischen lässt.
Nach dem Malen trocknet die Farbe einfach wieder an und kann immer wieder verwendet werden.
Es gibt halbe und ganze Näpfchen. Mit einem halben Näpfchen kommt man schon sehr lange hin, das reicht für den Anfang also völlig aus.
Vielleicht merkst du beim Malen, dass du eine Farbe ganz besonders in dein Herz geschlossen hast, dann kanns auch mal ein ganzes Näpfchen sein. - Tuben
Tuben sind gut für größere Projekte.
Die Farbe, die man verwenden möchte, drückt man in eine Mischpalette. Aus dieser kann man die Farbe dann pur oder mit Wasser verdünnt verwenden.
In der Palette lassen sich die Farben auch sehr einfach mischen.
Alles, was beim Malen an Farbe übrig ist, lässt man einfach in der Palette antrocknen und kann es beim nächste mal wieder verwenden. Im Prinzip ist das dann wie feste Näpfchenfarbe in der Mischpalette. - Aquarellbuntstifte
Wer mit Stiften besser zurecht kommt als mit dem Pinsel, der findet vielleicht Gefallen an den Aquarellbuntstiften. Diese sehen aus wie normale Buntstifte und werden auch so verwendet, also trocken auf’s Papier aufgebracht. Doch dann wird es magisch: einfach mit einem Wasserpinsel über das gemalte Bild gehen und die Farben beginnen zu verlaufen. Natürlich auch hier nicht immer so wie man das möchte, denn Aquarellfarben haben immer ein gewisses Eigenleben.
Man kann mit diesen Buntstiften auch in ein nasses Bild hinein malen und erzielt damit interessante Effekte – einfach ml ausprobieren! - Aquarellmarker
Hier ist es ähnlich, wie bei den Buntstiften. Die Marker schreiben wie Filzstifte und sind damit leicht zu handhaben. Sie sind sehr gut geeignet um zwei Farben miteinander zu verblenden oder kleine schwierige Details auszufüllen.

Ich hoffe, ich konnte dir hier einen kleinen Überblick geben.
Womit du am Liebsten malst, entscheidest du am Ende selbst. Probiere dich einfach aus und freue dich über die Erfahrungen, die du dabei sammelst.
Du willst nichts verpassen?