Nass in Trocken
Nass in Nass ist eine coole Technik und gerade am Anfang sehr hilfreich. Aber du willst ja nicht immer erst jede Form Nass vormalen. Brauchst du auch nicht, denn du kannst natürlich auch direkt auf’s Aquarellpapier malen. Aber auch hier ist eines wichtig: du hast es bereits erraten: das WASSER.
Leg dir wieder alles bereits: die Farben, Aquarellpapier, ein paar Pinsel und zwei Glas mit Wasser (Schmutzwasser und Malwasser).
Da du dein Motiv jetzt nicht mit Wasser vormalst, ist es für dich vielleicht hilfreich, dein Bild mit Bleistift oder Aquarellstift vorzuzeichnen. Gehe dabei aber nicht zu sehr ins Detail, sondern beschränke dich auf die groben Formen.
Variante 1
- Nimm nun deinen Pinsel und mache ihn wieder vollständig nass.
- Achtung: nicht abstreifen oder abschütteln, sondern direkt in die Farbe deiner Wahl.
- Farbe aufmischen und dann direkt auf’s Bild.
- Ist dir die Farbe noch zu intensiv? Dann gehe vorsichtig mit der Pinselspitze noch einmal ins Wasserglas und hole frisches Wasser nach, ohne all die schönen Pigmente, die noch am Pinsel sind, auszuwaschen.
- Wiederhole dies so lange, bis dir deine Farbe gefällt
Variante 2
- Nimm eine Mischpalette und fülle in die Vertiefungen jeweils ein paar Tropfen Wasser (ich verwende dazu eine einfache Pipette)
- Nun nimm wieder mit dem Pinsel erst Wasser und dann Farbe auf und gehe damit in eines der Wasserpfützen. Dadurch bekommst du gleich eine sehr zarte, helle Farbe.
- Übrigens: die Reste dieser Farbe kannst du antrocknen lassen und jederzeit wieder mit Wasser aktivieren.
Du willst nichts verpassen?